1936
Garmisch-Partenkirchen

4. Olympische Winterspiele

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Olympische Erfolge bei den Spielen 1936 in Garmisch-Partenkirchen

51 Medaillen in 8 Sportarten bei 17 Events

11Nationen
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Wenn man den Begriff „Nazispiele“ hört, denkt man meistens an die Spiele 1936 in Berlin. Dabei vergisst man leicht, dass bereits die Winterspiele ein paar Monate zuvor, vom 6. bis zum 16. Februar, bereits unter dem Nationalsozialistischen Regime stattfanden. Bereits 1931 waren die Spiele nach Berlin vergeben worden, da die deutsche Hauptstadt bereits 1916 als Austragungsort vorgesehen war. Damals war es üblich, dass der Organisator der Sommerspiele auch das Recht auf die Winterspiele im gleichen Jahr hatte. 1933 hatte Reichspräsident Paul von Hindenburg die Schirmherrschaft über das Organisationskomitee übernommen. Nach Hindenburgs Tod im November 1934 übernahm diese der neue Reichskanzler Adolf Hitler und unterstellte es dem Propaganda- und Innenministerium. Das IOC forderte Adolf Hitler auf keine Propagandarede zu halten und nur die vom IOC vorgegebenen Eröffnungsworte zu sprechen. Er hielt sich daran. Bei der Eröffnungsfeier am 6. Februar entboten die Mannschaften aus Frankreich und Großbritannien den deutschen Gruß. Jubel brauste auf. 28 Mannschaften mit 646 Athleten zogen ein, alleine zur Eröffnungsfeier waren mehr Zuschauer gekommen als zu den gesamten Spielen 1932 in Lake Placid.

Logistisch und betreffend die Sportanlagen waren diese Winterspiele besser als alle anderen zuvor. Das konnte aber nicht darüber hinwegtäuschen, dass das NS-Regime die Winterspiele für die eigene Propaganda missbrauchte. In ganz Deutschland hingen vor den Spielen Plakate mit der Aufschrift „Juden unerwünscht“, während der Spiele wurden diese in Garmisch-Partenkirchen wieder entfernt. Um die Schneemassen in den Griff zu bekommen und für viele weitere Tätigkeiten wurden Soldaten eingesetzt. Daher waren überall Uniformen zu sehen was auf die Gäste der Spiele einen eher bedrückenden Eindruck hinterließ. Hitler lernte daraus und vermied den militärischen Eindruck bei den Sommerspielen in Berlin, die Wehrmacht-, SS- und SA-Uniformen blieben zu Hause.

Erstmals wurden alpine Schiwettbewerbe ausgetragen, allerdings nur in der Kombination aus Abfahrt und Slalom. Da allerdings das IOC allen Schilehrern den Amateurstatus aberkannte, schickte Österreich und die Schweiz ihre besten Skiläufer erst gar nicht.

Das Eishockeyturnier brachte mit dem Sieg der Briten einen Überraschungs-Olympiasieger. Kanadas Team sowie das US-Team waren wesentlich stärker eingeschätzt worden. Später stellte sich heraus, dass vorwiegend von Großbritannien nach Kanada ausgewanderte Spieler im Team des Vereinigten Königreichs spielten.

Insgesamt besuchten über 540.000 Gäste die Spiele was Zuschauerrekord bis zu den Winterspielen 1964 in Innsbruck blieb. Genau genommen waren die Winterspiele von Garmisch-Partenkirchen die Generalprobe für die Sommerspiele in Berlin. Aus Fehlern wurde gelernt, um die Außendarstellung des Naziregimes, die Organisation, die Rahmenveranstaltungen zu verbessern.

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